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Ergötzliches und weniger ergötzliches

zum Feierabend

 

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oder einiges von dem,

was schon so alles über unseren besten Freund geschrieben wurde

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Singe wem Gesang gegeben eine köstliche Geschichte von Camilla

Samstag Morgen, ich steige in den U-Bahnschacht, linke Hand voller Einkaufstüten, in der rechten die Leine meines Welshy’s Toby. Schon auf der oberen Treppe sind seltsame, schrille Laute zu hören. Auf dem Bahnsteig erkenne ich die Quelle: eine Frau meines Alters geht langsam auf und ab und singt dabei aus voller Lunge, so laut wie falsch wie hingebungsvoll: "My Bonny is over the ocean, my bonny is over the sea."

Viele, meist junge Leute, grinsen und feixen; anderen ist es peinlich und sie wissen nicht, wo sie hingucken sollen. Toby reckt seinen kleinen Kopf -- nein Toby! Bitte, bitte, nicht du auch noch! Hilft nichts, da muss Toby mitsingen. Ich hebe ihn hoch und halte ihm das Schnäuzchen zu.

"Hören Sie sofort auf, Ihr Tier zu misshandeln!" zischt ein junges Mädchen. Erschrocken lasse ich Toby los, der nun mit doppelter Kraft zum Himmel heult. Die Sängerin wird leiser, sie ist am oberen Ende des Bahnsteigs angelangt, vielleicht geht sie dort ja raus? Toby ist still. Aber die Frau kehrt um, kommt wieder näher: "My bonny is over the ocean" -- Toby gibt wieder sein Bestes. Nun reicht es aber einem kleinen Dötzchen in einem Pushcar. Es holt tief Luft, verzieht sein Gesichtchen jämmerlich und Sängerin, Toby und Baby bringen die Arie zum dramatischen Höhepunkt: "Oh bring back my bonny to meeeeeeee!"


Es tönt alles so grauenhaft, dass ich nicht mehr anders kann und lospruste und lache und lache, es lachen immer mehr Leute mit. Als die Stadtbahn kommt, steigen lauter lachende Menschen ein, der Wagenführer macht ein ganz verdutztes Gesicht: Ja gibt es denn tatsächlich an einem Samstag Morgen in Deutschland etwas zum Lachen!?!
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Agility Bauer.jpg (12364 bytes) .......war wohl gut gedacht, aber..................ich weiss nicht so recht,  ob das der richtige Weg ist?
If you talk to the animals,
they will talk to you,
and you will know eachother.
If you do not talk to them,
you will not know them.
And what you do not know,
you will fear.
What one fears,
one destroys.


Chief Dan George
Quelle: "On Talking Terms With Dogs", Turid Rugaas
 

Die Hundekonferenz von Maico
Kleinknochen (Wufftel Presse Dienst wpd),
am gestrigen Samstag ging in Kleinknochen, einer Kleinstadt im Landkreis Laternenpfahl die erste Konferenz der Hunde zuende. Diese Konferenz wurde von einigen Hunden einberufen, nachdem sich gravierende Auffälligkeiten der Menschen häuften und man um die Sicherheit der Welpen bangte. Die Konferenz wurde von einigen Demonstrationen begleitet, auf denen Transparente zu lesen waren wie: "Mehr Futter!" oder auch "Ich will auch bei Regen spazieren gehen!".
Randale gab es nur von der militanten Gruppe "Hunde sind Wölfe", diese wurden aber durch beherzten Polizeieinsatz unterbunden.

Als erster Redner wuffte Hasso von der Gänseblume, Vorsitzender der pazifistischen Pitbullvereinigung "Pittis haben auch ein Herz!" In seinem bewegenden Gebell appellierte Hasso, daß nicht alle Menschen gefährlich seien und das daher ein Zuchtverbot vollkommener Nonsens sei. Außerdem kenne er persönlich auch liebe Menschen, und genauso gebe es Menschen, die sich aufopferungsvoll um Hunde kümmern würden. Zwischenrufe gab es nur von der Scottish Terrier Fraktion "Schottenrock", die dem Menschen unglaubliche Verschwendung vorwarfen.

Der zweite Redner, Rudi Rottweiler, machte in seiner Wufftelei klar, das es nicht angehen könne, das wehrlose Welpen von Menschen ohne Grund getreten und mißhandelt werden dürfen. Das Publikum war entsetzt, als Rudi eine Diavorführung mit schrecklichen Bildern mißhandelter Hunde vorführte. Verstärkt wurde das Grauen durch die tränenreiche und aufrührende Schilderung von Groogy Greyhound über das Schicksal seiner Rasse.

Die Rede von Yasmin Yorki machte den anwesenden Vierbeinern deutlich, das auch das zuckersüße Leben der Kleinsthunde kein Honigschlecken ist. Aber, so machte Yasmin klar - auch sie habe schon gehört, es soll Leute geben, die sich um ihre Hunde kümmern, aufopfern und sogar selbst Initiative gegen tierquälende Menschen ergreifen. "Ja, es gibt noch Hundlichkeit unter manchen Menschen, und daher bin auch ich gegen ein generelles Zuchtverbot von Menschen!"

Das Publikum raunte, als der Ehrengast Amarok das Podium betrat. Amarok machte eine weite Reise aus der Eiswüste Grönlands, um von den lieben Menschen aus seiner Heimat zu erzählen. Der Applaus wollte nicht enden, als Amarok zusammen mit dem zweiten Ehrengast Besejala, einem aus Afrika gekommenen Basenji, einen spannenden Einblick in ihre so unterschiedliche Heimat gaben.

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Der fünfte Hund war Dieter. Da Dieter ein schweres Hüftleiden hat, durfte der deutsche Schäferhund vom Publikum aus wuffen, Treppen sind ihm ein Greul. Dieter machte klar, das Menschen kein nennenswertes Interesse am Hund haben, sondern lediglich aus materialistischen und kommerziellem Interesse handeln. Von Edlem sei im Menschen nichts zu erkennen, und er könne durchaus auf Menschen verzichten.

Belustigt nahmen die teilnehmenden Hunde die etwas längere Suche von Bruno Bobtail hin, der zuerst mal wieder nicht die Treppe zum Podium fand. Oben angekommen, schaute Bruno zurerst in die falsche Richtung, bis er peinlich berührt sich doch noch richtig ans Pult hocke und seine Rede anwuffte. Er wisse nicht soviel von Menschen, außer das sie ziemlich laut sind und einen immer ohne Vorwarnung berühren. Er sei zwar nicht schreckhaft, aber dennoch.. Er würde gern mal Menschen sehen, bevor man sie durch ein Zuchtverbot ausrotten wölle...

Nun wurden in der Konferenz höchste Fähigkeiten verlangt, es sprach doch Gregor von der holpernden Pfingstwiese, seines Standes Golden Retriever. Gregor leidet unter einem unsäglichen Näseln, da er ein paar Probleme mit einem Verbindungsgang zwischen Auge und Nase besitzt. Gregor machte deutlich, das Menschen nur durch schlechte Erziehung so aggressiv würden und plädierte für einen Menschenführerschein, so das Halter gefährlicher Menschen einen Sachkundenachweis erbringen müssten. Gregors Vorschlag erhielt tosenden Beifall...

Den Abschluß machte dann Martina Malinois, die nur bemerkte, das Menschenarme _nicht_ unbedingt so schlecht schmecken. Über diesen Witz amüsiert, machten sich die Hunde an eine Abstimmung:

von 365 Hunden stimmten
200 für keine
125 für eine teilweise
78 für eine völlige Abschaffung der Menschen
der Rest enthielt sich, bzw Bruno sucht noch seinen Stimmzettel. 


 

Hundi3.gif (41790 bytes) Die Brücke des Regenbogens

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügel und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschoenen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz gross! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füsse tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Autor mir unbekannt

 


 

 

 

Hundi3.gif (41790 bytes) Einsichten von Menschen die irgendeinmal auf den Hund kamen.

"Daß mir mein Hund das Liebste sei, sagst Du oh Mensch sei Sünde,
mein Hund ist mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde."
Franz von Assisi
"Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht."Heinz Rühmann
"Wenn Du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er Dich nicht beißen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch."Mark Twain
"Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar nicht unbedingt Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen."Robert Lembke
"Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich."Fürst Bismark
"Der Wusch ein Tier zu halten, entspricht meist dem uralten Grundmotiv -  
nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies."Konrad Lorenz
"Der eigene Hund macht keinen Lärm - Er bellt nur."Kurt Tucholsky
Alles auf der Welt kann man für Geld kaufen, nur das Schwanzwedeln eines Hundes nicht. unbekannt

 

 


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